Die eine Sache, die mich stört ...
+3
Sarge
Hammer666
Zenotaph
7 verfasser
Seite 1 von 1
Die eine Sache, die mich stört ...
Ich muss ja sagen, dass ich dieses Spiel einfach liebe!
Ich liebe Star Wars und sein "used future look". Raumjäger und ihre heldenhaften Piloten, die in immer atemberaubenderen Figuren ihr Todesbalette zu einem unausweichlichen Ende führen, sind das tollste an Sci-Fi was überhaupt geht. Die Modelle, alles in einem Maßstab und hochklassiges pre-paint ... ich könnte noch lange so weitermachen, um all die Vorzüge dieses Spiels und des Hintergrundes, dem es entstammt aufzuzählen, ...
... ABER: Da ist diese eine Sache, die mich stört. Diese eine kleine Sache, die mich stets in den Wahnsinn treibt, wenn ich darüber nachdenke. Diese eine winzige Sache, die in meinen Augen empfindlich das Balancing in Bezug auf den Hintergrund trübt.
Warum zur Hölle mussten die Spiele-Autoren festlegen, dass Treffen = Schaden ist?!?
Das beste Beispiel ist der A-Wing: Ein Jäger, der in vielen Publikationen der letzten Jahrzehnte immer wieder als präziser Abfangjäger beschrieben wurde. Natürlich ist er nicht so schwer bewaffnet, wie ein X-Wing, doch d.h. nur, dass ein Treffer weniger "punch" hat und nicht, dass er einfach nur daneben schießt. Natürlich ist es schön zu sehen, dass wir im Kern jetzt ein System haben, das im Grunde mit 1 Wurf pro Seite auskommt und schon haben wir das Kampfergebnis vorliegen. Dennoch: je länger ich über das Balancing und die Schiffe sinniere, desto häufiger wünsche ich mir, dass die Autoren dieses wunderbaren Spiels, damals die Entscheidung getroffen hätten, die Fähigkeit zu Treffen und den Schaden der Waffe nicht zu einem einzigen Wert aufzusummieren.
Bin ich mit dieser Meinung alleine? Oder gibt es vielleicht sogar jemanden dort draußen, der mir mein Grübeln austreiben kann, da er eine tolle Sichtweise auf dieses (aus meiner Sicht) Dilemma hat, welche mir meine Augen öffnet?
Ich liebe Star Wars und sein "used future look". Raumjäger und ihre heldenhaften Piloten, die in immer atemberaubenderen Figuren ihr Todesbalette zu einem unausweichlichen Ende führen, sind das tollste an Sci-Fi was überhaupt geht. Die Modelle, alles in einem Maßstab und hochklassiges pre-paint ... ich könnte noch lange so weitermachen, um all die Vorzüge dieses Spiels und des Hintergrundes, dem es entstammt aufzuzählen, ...
... ABER: Da ist diese eine Sache, die mich stört. Diese eine kleine Sache, die mich stets in den Wahnsinn treibt, wenn ich darüber nachdenke. Diese eine winzige Sache, die in meinen Augen empfindlich das Balancing in Bezug auf den Hintergrund trübt.
Warum zur Hölle mussten die Spiele-Autoren festlegen, dass Treffen = Schaden ist?!?
Das beste Beispiel ist der A-Wing: Ein Jäger, der in vielen Publikationen der letzten Jahrzehnte immer wieder als präziser Abfangjäger beschrieben wurde. Natürlich ist er nicht so schwer bewaffnet, wie ein X-Wing, doch d.h. nur, dass ein Treffer weniger "punch" hat und nicht, dass er einfach nur daneben schießt. Natürlich ist es schön zu sehen, dass wir im Kern jetzt ein System haben, das im Grunde mit 1 Wurf pro Seite auskommt und schon haben wir das Kampfergebnis vorliegen. Dennoch: je länger ich über das Balancing und die Schiffe sinniere, desto häufiger wünsche ich mir, dass die Autoren dieses wunderbaren Spiels, damals die Entscheidung getroffen hätten, die Fähigkeit zu Treffen und den Schaden der Waffe nicht zu einem einzigen Wert aufzusummieren.
Bin ich mit dieser Meinung alleine? Oder gibt es vielleicht sogar jemanden dort draußen, der mir mein Grübeln austreiben kann, da er eine tolle Sichtweise auf dieses (aus meiner Sicht) Dilemma hat, welche mir meine Augen öffnet?
Zenotaph- Neuankömmling
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Ich glaube, dein Problem liegt darin, dass du den Würfelwurf nicht als Gesamtes siehst.
Die Anzahl der Würfel sind ja nicht einzelne Schüsse, sondern der gesamte Angriff in einer Runde, also die Angriffsstärke der Waffen des Schiffes. Die erzielten Treffer sind der Gesamtschaden, den das Schiff erleidet, z.B. könnten 2 Crits auch ein heftiger Treffer oder viele kleinere Treffer sein, die aber eine Menge Schaden anrichten.
Wenn man keine "Treffer" = "Schaden" erzielt muss das auch nicht zwangsläufig heißen, dass man daneben geschossen hat, sondern das die Treffer zu schwach waren, um signifikanten Schaden am gegnerischen Schiff anzurichten, d.h. einen Schild so zu schwächen, dass er ausfällt oder die Hülle zu beschädigen. Ist alles eine Sache der Betrachtung und Phantasie.
Man kann es auch überspitzt darstellen, was evtl. die Konsequenzen eines "erweiterten" Systems sein könnte:
Wenn man das ganze auseinanderzieht, so wie es z.B. bei 40K der Fall ist, artet das sehr schnell in einer Würfelorgie aus, dann braucht man neben den Angriffen noch das Ausweichen, dann noch den Wiederstand und am besten noch einen Rettungswurf für besondere Piloten. Dann braucht man nur noch unterschiedliche Angriffswerte für die verschiedenen Waffen gegen die unterschiedlichen Schiffe und schon hat man aus einer schnellen Partie am Abend eine wochenendfüllende Veranstaltung gemacht.
Ich finde, durch gerade die Einfachheit der Angriffs- und Verteidigungswürfe (die ja durch ReRolls, ändern der Ergebnisse etc. sowieso schon kompliziert genug werden können) macht viel vom Spiel aus, da es ja doch eher um die Bewegung und die Positionierung, das Verhindern von Aktionen, das Ausnutzen der Pilotenfähigkeiten und Zusatzkarten etc. geht als um eine Würfelorgie, in die das ganze schnell ausarten könnte.
Die Anzahl der Würfel sind ja nicht einzelne Schüsse, sondern der gesamte Angriff in einer Runde, also die Angriffsstärke der Waffen des Schiffes. Die erzielten Treffer sind der Gesamtschaden, den das Schiff erleidet, z.B. könnten 2 Crits auch ein heftiger Treffer oder viele kleinere Treffer sein, die aber eine Menge Schaden anrichten.
Wenn man keine "Treffer" = "Schaden" erzielt muss das auch nicht zwangsläufig heißen, dass man daneben geschossen hat, sondern das die Treffer zu schwach waren, um signifikanten Schaden am gegnerischen Schiff anzurichten, d.h. einen Schild so zu schwächen, dass er ausfällt oder die Hülle zu beschädigen. Ist alles eine Sache der Betrachtung und Phantasie.
Man kann es auch überspitzt darstellen, was evtl. die Konsequenzen eines "erweiterten" Systems sein könnte:
Wenn man das ganze auseinanderzieht, so wie es z.B. bei 40K der Fall ist, artet das sehr schnell in einer Würfelorgie aus, dann braucht man neben den Angriffen noch das Ausweichen, dann noch den Wiederstand und am besten noch einen Rettungswurf für besondere Piloten. Dann braucht man nur noch unterschiedliche Angriffswerte für die verschiedenen Waffen gegen die unterschiedlichen Schiffe und schon hat man aus einer schnellen Partie am Abend eine wochenendfüllende Veranstaltung gemacht.
Ich finde, durch gerade die Einfachheit der Angriffs- und Verteidigungswürfe (die ja durch ReRolls, ändern der Ergebnisse etc. sowieso schon kompliziert genug werden können) macht viel vom Spiel aus, da es ja doch eher um die Bewegung und die Positionierung, das Verhindern von Aktionen, das Ausnutzen der Pilotenfähigkeiten und Zusatzkarten etc. geht als um eine Würfelorgie, in die das ganze schnell ausarten könnte.
Hammer666- Einwohner des MER
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Sehr schön beschrieben!
Das sehe ich genauso.
Und ja........mit viel Phantasie lässt sich Einiges zu gutem erklärbarem Fluff umwandeln.
Das sehe ich genauso.
Und ja........mit viel Phantasie lässt sich Einiges zu gutem erklärbarem Fluff umwandeln.
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Hammer666 schrieb:Die Anzahl der Würfel sind ja nicht einzelne Schüsse, sondern der gesamte Angriff in einer Runde, also die Angriffsstärke der Waffen des Schiffes. Die erzielten Treffer sind der Gesamtschaden, den das Schiff erleidet, z.B. könnten 2 Crits auch ein heftiger Treffer oder viele kleinere Treffer sein, die aber eine Menge Schaden anrichten.
Wenn man keine "Treffer" = "Schaden" erzielt muss das auch nicht zwangsläufig heißen, dass man daneben geschossen hat, sondern das die Treffer zu schwach waren, um signifikanten Schaden am gegnerischen Schiff anzurichten, d.h. einen Schild so zu schwächen, dass er ausfällt oder die Hülle zu beschädigen. Ist alles eine Sache der Betrachtung und Phantasie.
Wirklich aller aller beste Erläuterung!
Wedge Antilles- Einwohner des MER
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Ich bin mit dem jetzten Regeln sehr zufrieden!
Es ist rchtig, dass die Details der einzelnen Schiffe und Piloten untergehen, aber andererseits würde die Vorbereitung und das Spiel, für meinen Geschmack, zu sehr ausarten!
Ein kleiner Vergleich aus dem Rollenspiel:
Cthulhu: Sehr vereinfachtes Regelsystem - Wertlegung auf die Story
Rolemaster: Verdammt viele Regeln - etwas wo man sich mit Tabellen und Zahlen jonglieren muss (hat mir auch gefallen, muss ich aber nicht immer haben)
Fazit: Die Regeln vn X-Wing sind bewusst einfach gehalten worden, um den Spielspaß und das flüssige Spielen im Vordergrund zu halten, um auch das junge Publikum mit an Bord zu haben!
Ich denke, dass hier schon ein Ansatz an eigenen Hausregeln erkenne!
Spezielle Regeln, um die Waffenstärke zu definieren! Interessanter Gedanke!
Ideal für Missionen!
Es ist rchtig, dass die Details der einzelnen Schiffe und Piloten untergehen, aber andererseits würde die Vorbereitung und das Spiel, für meinen Geschmack, zu sehr ausarten!
Ein kleiner Vergleich aus dem Rollenspiel:
Cthulhu: Sehr vereinfachtes Regelsystem - Wertlegung auf die Story
Rolemaster: Verdammt viele Regeln - etwas wo man sich mit Tabellen und Zahlen jonglieren muss (hat mir auch gefallen, muss ich aber nicht immer haben)
Fazit: Die Regeln vn X-Wing sind bewusst einfach gehalten worden, um den Spielspaß und das flüssige Spielen im Vordergrund zu halten, um auch das junge Publikum mit an Bord zu haben!
Ich denke, dass hier schon ein Ansatz an eigenen Hausregeln erkenne!
Spezielle Regeln, um die Waffenstärke zu definieren! Interessanter Gedanke!
Ideal für Missionen!
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Hi,
ich muss gestehen, mich reizt vor allem, dass das System so "simpel" also z.B. die Schusswechsel schnell "vorbei" sind.
Je "realistischer" ein Kampfsystem ist, desto umfangreicher und komplexer ist es halt und bei X-Wing ists halt schön schnell und einfach.
Und das macht X-Wing für mich als alten Card-Gamer einfach interessant. Die "klassischen" Table-Topps haben mich mit Ihren großen Regelwerken immer abgeschreckt.
ich muss gestehen, mich reizt vor allem, dass das System so "simpel" also z.B. die Schusswechsel schnell "vorbei" sind.
Je "realistischer" ein Kampfsystem ist, desto umfangreicher und komplexer ist es halt und bei X-Wing ists halt schön schnell und einfach.
Und das macht X-Wing für mich als alten Card-Gamer einfach interessant. Die "klassischen" Table-Topps haben mich mit Ihren großen Regelwerken immer abgeschreckt.
_________________
Gruß
Elster
--
Spielekreis Sinzig: jeden dritten Sonntag im Monat von 11.00 - 17.00 Uhr (nächster Termin: 20.10.2019)
Re: Die eine Sache, die mich stört ...
Ich habe lange und oft "Silent Death" von ICE gespielt. Dort hast du eben diese ausführlichen Regeln. Da gibt es viele verschiedene Waffentypen in verschiedenen Stärken, verschieden agile oder sehr gepanzerte Schiffe, du kannst sogar mit Würfelmods spielen, je nachdem, in welcher Richtung du ein Ziel anfliegst. Der Trefferwurf hat mit einer genialen Regel auch gleich den Schaden festgelegt, davon wurde die Panzerung abgezogen und Kästchen weggestrichen, wobei hier und da dann Waffen flöten gingen oder kritische Treffer erzielt wurden. Für die große Ausgefeiltheit war das ein überraschend spielbares System. Dennoch hat ein Spiel mit ca. acht Schiffen pro Seite den Abend gefüllt.
X-Wing ist da um einiges "primitiver", dafür geht es schneller und macht einfach Fez. Ich schätze sehr an dem System, dass es mehrere Spiele pro Abend ermöglicht und so dynamisch ist. Und das gleichzeitige Festlegen der Bewegungen ist super.
X-Wing ist da um einiges "primitiver", dafür geht es schneller und macht einfach Fez. Ich schätze sehr an dem System, dass es mehrere Spiele pro Abend ermöglicht und so dynamisch ist. Und das gleichzeitige Festlegen der Bewegungen ist super.
_________________
„Größe nicht alles ist. Die kleinere Truppe wir sind, dafür größer im Geist.“
Yosha- Kriegsheld des MER
Ähnliche Themen
» Melde mich zum Dienst - Stell mich mal vor
» [Videospielbericht] RedLine und TIEs gegen Glitzerstimmer!
» Die Stäänefleejer stellen sich vor...
» [100][DF] Zwei Firesprays
» Bremen-Cup 2018
» [Videospielbericht] RedLine und TIEs gegen Glitzerstimmer!
» Die Stäänefleejer stellen sich vor...
» [100][DF] Zwei Firesprays
» Bremen-Cup 2018
Seite 1 von 1
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten